Hohe Waldbrandgefahr, Stufe 4 von 5 erreicht!

Es mag sich im März komisch anhören, aber durch das trockene Wetter und die niedrige Luftfeuchtigkeit im Zusammenhang mit dem leichten Wind und das am Boden liegende Reisig der letzten beiden Stürme, warnen die Niedersächsischen Landesforsten vor der hohen Waldbrandgefahr und appellieren an das Gefahrenbewusstsein der Waldbesucher.

Nach den Waldbrandgefahrenstufen des Deutschen Wetterdienstes – 1 gering bis 5 sehr hoch – steigt der Index im Landkreis Gifhorn auf Stufe 4 von 5!

Den aktuellen Gefahrenindex finden Sie auf den Seiten des Deutschen Wetterdienstes:

https://www.wettergefahren.de/warnungen/indizes/waldbrand.html

Rauchmelder

Brandtote sind Rauchtote

Jeden Monat verunglücken rund 35 Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht.

Die jährlichen Folgen in Deutschland: Rund 400 Brandtote, 4.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden und über eine Mrd. Euro Brandschäden im Privatbereich. In den meisten Bundesländern ist daher die Installation von Rauchmeldern bereits gesetzlich vorgeschrieben.

Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen. Vor allem nachts werden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, wenn alle schlafen, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.

Da bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein  Rauchmelder der beste Lebensretter in Ihrer Wohnung. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.

Zigarettenrauch löst übrigens bei qualitativ hochwertigen Rauchmeldern keinen Alarm aus, solange die Zigarette nicht direkt unter den Rauchmelder gehalten wird.

Weitere Informationen:
http://www.rauchmelder-lebensretter.de/
https://www.moebel.de/rauchmelderpflicht/

Atemschutz-Dienst „1/2022“

Dieses Jahr wollen wir uns nach der Zwangspause durch Corona wieder mehr um das Thema Atemschutz kümmern. Dafür treffen sich unsere PA-Träger zu den  Sonderdiensten Atemschutz die zusätzlich zu den regulären Diensten der Gruppen 1-3 stattfinden. 

Ziel ist es eine einheitliche Basis für neu ausgebildete PA-Träger und erfahrenen PA-Trägern zu schaffen. Dies ist enorm wichtig und vereinfacht auch das Unterstützen untereinander und das Vorgehen im Einsatz erheblich. 

Am ersten Dienstabend ging es darum die Handgriffe beim Anlegen der Schutzausrüstung zu optimieren, das gesamte Material wie Funkgerät, Handlampe, Leinenbeutel, Tragetuch, Feuerwehrhaltegurt, Halligantool und noch so einiges mehr sicher und klug zu sichern und in oder an der Schutzkleidung zu verstauen, damit diese Sachen zu jeder Zeit schnell und sicher durch den Trupp genutzt werden kann. 

Damit jeder wieder ein Gefühl für das zusätzlichem Gewicht der Feuerwehrausrüstung bekommt sowie das Körpergefühl, die sichere Bewegung und der eingeschränkte Blick durch die Atemschutzmaske haben wir Völkerball gespielt. Im ersten Augenblick hört es sich komisch an, dass die Feuerwehr dieses Spiel spielt, aber es ist ideal um seinen Körper mit der Bewegungseinschränkung  unter Atemschutz mit voller Schutzausrüstung kennen zu lernen.

Wer den Ball nicht fangen konnte, musste sich mit 5 bzw. 10 Kniebeugen wieder in das Spiel einkaufen. Da wir nur 4 Geräte in unserer Wehr haben, wurden wir in Gruppen aufgeteilt, jeweils 2 Kameraden mit geschultertem PA-Gerät (5 Kniebeugen) und einmal die ohne (10 Kniebeugen) aber beide Gruppen mit der vollen Schutzausrüstung. Diese Trainingseinheit sorgte für eine effektive Abwechslung. In lockerer Atmosphäre wurde so ca.30 min gespielt.

Info: Unsere Atemschutzgeräteträger treffen sich regelmäßig, zusätzlich zum normalen Gruppendienst, um besondere Themen anzusprechen und zu üben. Interessierte Kamerad*innen sind immer willkommen.

Komm zur Feuerwehr, wir suchen dich.

Vielseitige Aufgaben – Spannende Möglichkeiten – Besonderer Teamgeist

…das ist der Mix, der den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr zu etwas ganz Besonderem macht.
Wir helfen 365 Tage im Jahr, 24 Stunden täglich.
Hauptamtlich im Beruf, Schule sowie im Studium und Ehrenamtlich im Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr.
Die Feuerwehr leistet heutzutage viel mehr als nur „Feuer“-wehr, und zwar:

  • Menschen- und Tierrettung
  • Technische Hilfeleistung
  • Brandbekämpfung
  • Umweltschutz
  • Katastrophenschutz
  • Vorbeugender Brandschutz

Und DU kannst es auch, denn DEIN Platz ist noch frei!

Über das eventuell anfänglich noch fehlende Fachwissen, da mach Dir mal keinen Kopf! Das bekommst Du von uns vermittelt. Wir bilden Dich von Grund auf zum Feuerwehrmann / -frau aus und übernehmen dafür selbstverständlich auch die gesamten Kosten. Wie weit Du mit deiner Ausbildung gehen willst, bestimmst ganz alleine Du selbst. Auch welche Aufgaben Du später begleiten willst, überlassen wir ganz alleine Dir.
Trotz umfangreicher und moderner Technik kann die Freiwillige Feuerwehr ohne Menschen nicht funktionieren. Unsere Aufgaben sind vielfältig und abwechslungsreich. Wir engagieren uns bei Übungen, Einsätzen und bei Veranstaltungen zur Kameradschaftspflege.

Wir kleiden Dich auch ein, so dass Du für die Übungen und Einsätze eine persönliche Schutzausrüstung bekommst, mit Schutzhelm und -stiefeln. Für Veranstaltungen gibt es noch eine schicke Uniform obendrauf. Und das alles ist für Dich kostenfrei.

Nun, haben wir DEIN Interesse geweckt?
Dann bist DU bei uns genau richtig, egal ob du 16 Jahre alt bist oder 60 Jahre alt.
Komm zu uns – „reinschnuppern“ tut nicht weh, es macht dir sicherlich Spaß und ist außerdem völlig unverbindlich.
Besuche uns einfach nach Absprache auf einem Unsere Dienstabenden, Wir freuen uns auf Deine Nachricht.

    Bestandene Lehrgänge

    Will man eine Feuerwehrfrau oder ein Feuerwehrmann in Niedersachsen werden, muss man Lehrgänge und Prüfungen ablegen, die in der Feuerwehr-Dienstvorschrift 2 (FwDV2) vorgeschrieben sind.

    Unsere Kameradin Larissa Meyer hat am 19.02.2022 die Truppmannausbildung Teil 2 erfolgreich abgeschlossen. Nachdem Larissa vor 2 Jahren die Truppmannausbildung Teil 1 erfolgreich abgeschlossen hat, folgten in der Ortsfeuerwehr zwei intensive Jahre Ausbildung. Ziel der Truppmannausbildung Teil 2 ist die selbstständige Wahrnehmung der Truppmannfunktion im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz sowie die Vermittlung standortbezogener Kenntnisse. Dies hat Larissa in 80 Stunden bewältigt und in einem abschließendem theoretischen Test, der von der Samtgemeinde Ausbildung abgenommen worden ist, bewiesen.

    Die Kameradin Jessica Matthiesen hat am 20.02.2022 die Ausbildung zum Sprechfunker Lehrgang abgeschlossen. Ziel der Ausbildung ist die Befähigung zum Übermitteln von Nachrichten mit digitalen Sprechfunkgeräten im Feuerwehrdienst. Dies wurde in 16 Stunden Ausbildung an der FTZ Gifhorn vermittelt.

    Wir gratulieren euch ganz herzlich zu den bestandenen Prüfungen und wünschen euch viel Erfolg und Spaß bei weiteren Lehrgängen.

    Eure Feuerwehr Lingwedel.

    Orkan Zynep

    Nachdem der erste Orkan am Mittwoch durch den Landkreis Gifhorn zog, folgte am Freitag Abend der Orakn Zynep.

    Der erste Einsatz erfolgte für uns um 20:16 Uhr mit einem Baum über der Fahrbahn zwischen Langwedel und Repke.

    Kaum fertig lagen die nächsten Bäume auf der Verbindungsstraße Langwedel -> K7.

    Gegen 21 Uhr hat die Öel ihren Betrieb im Gerätehaus Hankensbüttel aufgebaut. Von dort an folgten die Einsätze Schlaf auf Schlag.

    Insgesamt haben wir in dieser Nacht ca. 15 Einsätze abgearbeitet mit Ca. 20 Bäumen die wir beseitigt haben.

    Am Morgen des 19.02 ging es für uns dann weiter, um 8:16 Uhr Langwedel-> K7 im Windpark mehrere Bäume auf der Strasse. Vor Ort angekommen, lagen 10 Bäume auf der Strasse. Nach diesem Einsatzort ging es weiter in die Stille Heide, wo 2 Bäume auf der Strasse lagen.

    Am Sonntag den 20.02 wieder Alarm dieses mal morgens um 10 Uhr. Mehrere Bäume drohen auf die Straße zu fallen.

    Der Orkan hat uns ziemlich gefordert, an dieser Stelle einen großen Dank an alle Kammerad*innen für ihren Einsatz.

    Neue Internetpräsenz

    Nach gut 10 Jahren wurde es Zeit, die Homepage auf die neuen Anforderungen anzupassen.

    Erneuerungen sind unter anderem:

    • Automatische Anpassung des Layouts an das entsprechende Endgerät.
    • Layout und Erscheinungsbild der Webseite komplett überarbeitet.
    • Systemwechsel von Jommla zu WordPress.
    • Inhalte der Webseite auf dem Prüfstand gestellt und überarbeitet.
    • Modernes, ansprechendes und einfach zu bedienendes Design.
    • Neu erstellte Beiträge werden Automatisch zu unseren Seiten auf Facebook und Instagramm übertragen.

    Somit ist die Seite für die nächsten Jahre gerüstet.

    Sturmtief Ylenia

    Das Sturmtief Ylenia zog Mittwoch mit kräftigen Böen über den Norden. Wie viele andere Feuerwehren sind auch wir bei mehreren wetterbedingten Einsätzen in der Nacht auf Donnerstag gefordert gewesen.

    Vor allem umgestürzte Bäume zählten zu den Einsatzschwerpunkten. Wir hatten am frühen morgen zwei Einsätze  abgearbeitet. Stichwort H1, Baum auf Fahrbahn, einmal um 5:54 und der zweite um 8:35. beide Bäume wurden von uns kleingesägt und beiseite geräumt.

    Rettungsgasse

    Rettungsgassen müssen dauerhaft freigehalten werden!

    Wann ist eine Rettungsgasse zu bilden?
    Sobald der Verkehr Außerorts oder auf Autobahnen ins „Stocken“ kommt, muss eine Rettungsgasse gebildet werden. Dies gilt für alle Straßen ab 2 Fahrtstreifen pro Richtung!
    Das Bedeutet, wenn die Fahrzeuge nur noch Schrittgeschwindigkeit fahren oder sogar ganz zum Stillstand kommen, unverzüglich die Rettungsgasse bilden.
    Allerspätestens, wenn es Durchsagen im Radio über einen Unfall gibt, muss umgehend die Rettungsgasse gebildet werden, damit Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei möglichst ungehindert und schnell zur Unfallstelle gelangen.

    Wie wird die Rettungsgasse gebildet?
    Bei zweispurigen Straßen und zweispurigen Autobahnen pro Richtung, müssen die Fahrzeuge zwischen dem ganz linken Fahrstreifen und dem rechten Fahrstreifen für die betroffene Richtung eine freie Rettungsgasse bilden.
    Die Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen fahren möglichst weit links (ohne Gefährdung des Gegenverkehrs!) und die Fahrzeuge auf dem rechten Fahrstreifen fahren möglichst weit rechts. Der Standstreifen kann hierfür genutzt werden.
    (§ 11 Abs. 2 StVO 2016)

    Auf drei- und vierspurigen Autobahnen ist die Rettungsgasse zwischen dem ganz linken Fahrstreifen und dem direkt rechts daneben liegenden Fahrstreifen zu bilden.
    Auch hier gilt wieder, die Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen fahren möglichst weit links rüber, ohne den Gegenverkehr zu gefährden. Die Fahrzeuge auf den rechten Fahrstreifen fahren möglichst weit rechts rüber.

    Am Ende muss die Rettungsgasse so breit sein, dass ein LKW durchfahren kann.

    Unter folgendem Link ist ein Video vom VVR, welches sehr schön verdeutlich, wie eine Rettungsgasse gebildet wird. Rettungsgasse

    Bilderquelle : Pace.car