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Vegetationsbrandbekämpfung

Vegetationsbrände, insbesondere in Form von Flächenbränden, haben in der Vergangenheit zugenommen und werden auch in Zukunft eine immer größer werdende Gefahr, unter anderem dem warmen Wetter mit seinen Dürreperioden geschuldet. Durch den Wind können Flächenbrände schnell außer Kontrolle geraten und so eine große Gefahr für Sachwerte darstellen. Bei bereits abgeernteten Feldern ist der Sachschaden in der Regel nicht so hoch, bei noch nicht geernteten allerdings umso höher und die Gefahr für die Einsatzkräfte noch größer, da es zu höheren Flammen kommt. Wenn zusätzlich landwirtschaftliche Maschinen in betroffen sind, ist die Belastung für die Einsatzkräfte, die bedingt durch die hohen Temperaturen und der Schutzkleidung ohnehin schon hoch ist, besonders hoch.

Um auf solche Brände bestmöglich vorbereitet zu sein haben wir uns auf dem letzten Dienstabend Intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt.

Nach einer kurzen Theoretischen Einweisung in Taktik und den uns zur Verfügung stehenden Handwerkzeugen ging es auch schon in den Praxisteil. Auf einer freien Grünfläche wurde mit Stroh eine trockene Fläche nachgestellt.  Die Flammen auf dieser brennenden Fläche galt es zunächst mit Hilfe von Handwerkzeugen wie Feuerpatsche und Löschrucksack einzudämmen und abzulöschen.

Die Effektivität des Löschrucksackes in Verbindung mit Feuerpatschen hat jeden positiv überrascht!

Anschließend wurde eine weitere brennende Fläche mit Hilfe von einem D-Rohr abgelöscht. Die Wasserversorgung für das D-Rohr wurde von einem Landwirtschaftlichen Brunnen hergestellt.